Fakten zum Züri Fäscht 2010

Das Züri Fäscht ist das grösste Volksfest der Schweiz. Die Zahlen für das Züri Fäscht 2010 sprechen für sich:

  • An rund 100 Marktständen finden Festbesucher für jeden Geschmack etwas - als Geschenk für andere oder um sich selber etwas zu gönnen.
  • 120 Festwirtschaften und 200 Verpflegungsstände sorgen für das leibliche Wohl und die kulinarische Vielfalt.
  • Auf dem Lindenhof sorgen 40 Spezialitätenstände mit Gerichten aus aller Welt für Gaumenschmaus.
  • Gut 100 Chilbibahnen und Buden sorgen für Adrenalin-Kicks oder romantische Aussichten hoch über der Limmatstadt.
  • Auf 60 Bühnen begeistern Liveshows- und Acts sowie DJs Jung und Alt.
  • SBB, ZVV und VBZ setzten rund um die Uhr Extrafahrzeuge ein. Insgesamt sind zusätzlich zum dichten Angebot weiter rund 450 Extrazüge im Einsatz und rund 1000 Bus- und Tramverbindungen runden das attraktive Ö–V-Angebot ab.

Rücksichtnahme ist uns wichtig

Das Züri Fäscht ist ein Fest, das auch auf die Umwelt Rücksicht nimmt:

  • 95 Prozent der Festbesucher reisen dank eines attraktiven Angebots mit öffentlichen Verkehrsmitteln an und wieder zurück.
  • Die Strassen im ganzen Festareal (Altstadt / Seebecken) sind während drei Tagen für den Individualverkehr gesperrt, dadurch wird die Innenstadt erheblich entlastet.
  • Neu wird auf PET-Flaschen und Getränkedosen ein Depot von zwei Franken (mit Depotchip) erhoben. Zudem sind die Festwirte und Markthändler angehalten, zu den PET- und Aludosen nicht zusätzlich Becher abzugeben.
  • Rund 300 mobile Toilettenanlagen mit über 500 Plätzen und zahlreiche, festinstallierte Züri WCs sorgen dafür, dass Festbesucher ihr Geschäft sauber und umweltschonend erledigen können.
  • Zusammen mit dem EWZ ermittelt und plant das OK Züri Fäscht den Stromverbrauch und die Stromverteilung sorgfältig. Damit können die Ressourcen optimal und ohne Verschwendung genutzt werden. Alle Anlagen werden an das Stromnetz angeschlossen, sodass keine Diesel-Generatoren eingesetzt werden müssen.
  • Die beiden Feuerwerke am Freitag- und Samstagabend lösen in einigen Kreisen Diskussionen bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit aus. Tatsächlich werden durch die Detonationen Schadstoffe freigesetzt. Jedoch wird in den pyrotechnischen Artikeln auf Plastik- und Metallverpackungen verzichtet. Neben Schwarzpulver und pyrotechnischem Material sind Papier und Karton im Einsatz, welche in der Luft vollständig verbrennen. Wenn man bedenkt, dass jedes dieser Feuerwerke von jeweils rund einer Million Festbesuchern vor Ort bestaunt wird, relativieren sich die Bedenken jedoch wesentlich.

Finanzierung

Ein Fest dieser Grösse erfordert auch ein entsprechendes Budget:

  • Insgesamt verfügt das Züri Fäscht über ein Budget von rund 5.5 Mio Franken
  • Hauptsächlich wird es durch Abgaben der Festwirte, Markthändler und Schausteller sowie Rückerstattungen der Getränkelieferanten finanziert.
  • Stadt und Kanton Zürich unterstützen das Züri Fäscht mit massgeblichen Bar- und Sachleistungen.
  • Hinzu kommen Erträge aus Partnerschaften und Sponsoringengagements von Unternehmen aus der Wirtschaft. Diese Firmen nutzen das Züri Fäscht für Kunden-, Partner- oder Mitarbeiterevents.
  • Neben eines Imagegewinns für die Stadt Zürich generiert die Zürcher Wirtschaft schätzungsweise 100 Mio. Franken Umsatz.
  • Beim Züri Fäscht 2007 resultierte ein Gewinn von rund 200'000 Franken. Für 2010 erwartet das OK allerdings ein Defizit in dieser Grössenordnung, weil die Chilbi auf der Sechseläutenwiese wegfällt und die Chilbi damit deutlich kleiner wird.

Züri Fäscht 2007

Das Züri Fäscht 2007 ist vielen noch in bester Erinnerung. Die Besucherinnen und Besucher haben die drei Festtage ausgiebig genossen und haben dabei folgende eindrückliche Mengen konsumiert.

  • 1.2 Mio. PET-Flaschen Mineral und Softdrinks und 300'000 Liter Bier
  • 300'000 Bratwürste, 200'000 Cervelats und 180'000 Fleischspiesse sowie zahlreiche vegetarische Gerichte

Diese Mengen waren auch beim Abfall spürbar. Bis Sonntagabend hinterliessen die Festbesucher rund 162 Tonnen Abfall, der bereits am frühen Montagmorgen dank Entsorgung + Recycling Zürich weggeräumt war.

Werbung